Compound Engineering macht jede Agenten-Arbeit die nächste leichter
Compound Engineering ist kein weiteres KI-Tool, sondern ein Entwicklungsloop: Jede Einheit Arbeit soll das System verständlicher, modifizierbarer und vertrauenswürdiger machen — nicht fragiler. Der Unterschied zu „klassischem Coding mit KI-Hilfe“ liegt im Schritt Compound: Erkenntnisse werden kodifiziert (Plans, Brainstorms, docs/solutions/, Skills, AGENTS.md/Rules), damit der nächste Lauf schneller und sicherer startet.
Der Loop (Every): Ideate → Brainstorm → Plan → Work → Review → Polish → Compound → Repeat. Praktisch reicht oft die Mitte mit Sandwich-Governance: Mensch setzt Intent und Freigabe (was und ob gut genug), der Agent recherchiert, plant, baut und reviewed. Ohne Compound bleibt Wissen in Chats; mit Compound wird es wiederverwendbare Infrastruktur.
Für mich ist der Wendepunkt Stage 3 (Plan-first, PR-Level-Review): Nicht jede Zeile babysitten, sondern Plan explizit machen, Agent implementieren lassen, Ergebnis und System-Lernen prüfen. Zeitmodell: 80 % Plan+Review / 20 % Work+Compound pro Feature; langfristig 50 % Features / 50 % System-Investment. In Cursor: Plugin compound-engineering, Kern-Commands /ce-brainstorm → /ce-plan → /ce-work; End-to-End optional /lfg.
Linking
- Quelle: Notes from - Every - Compound Engineering Guide (Kieran Klaassen)
- Roh-Clipping: Clippings/Compound Engineering
- Siehe auch: kb_human_sandwich_ki_loops, kb_ai_paradigmenwechsel_ausfuehrung_zu_orchestrierung, kb_claude_code_cowork_cursor_codex_vergleich, kb_context_engineering_als_kernkompetenz